VdZ-Formular Verfahren B — kostenlos ausfüllen, drucken, dem BAFA-Antrag beilegen
Die Bestätigung des hydraulischen Abgleichs nach Verfahren B: raumweise Heizlast, Volumenströme, Vorlauftemperatur, Spreizung — automatisch aus der Wärmefinder-Rechnung, druckbar als PDF.
VdZ-Formular jetzt erstellen →Was ist das VdZ-Formular?
Das Formular Bestätigung des hydraulischen Abgleichs ist eine gemeinsame Vereinbarung des Verbandes der Zentralheizungs- und Industrieanlagenbauer (VdZ), der ausführenden Verbände (ZVSHK) und des BAFA. Es dient bei jeder BAFA-Förderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude Einzelmaßnahmen (BEG-EM) als Nachweis über die Durchführung des hydraulischen Abgleichs — sowohl für Wärmepumpen-Einbau als auch für die Einzelmaßnahme Optimierung der Heizungsanlage.
Verfahren A vs. Verfahren B im Detail
Verfahren A (überschlägig)
Basiert auf tabellierten spezifischen Heizlasten (W/m²) je Baualter und Gebäudetyp. Wird auch als vereinfachtes Verfahren bezeichnet. Für Wärmepumpen-Förderung nicht mehr zulässig, weil das Grobraster für die notwendig niedrige Vorlauftemperatur einer WP nicht ausreicht.
Verfahren B (raumweise)
Verlangt eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 (Ausgabe 2017, Nationaler Anhang DIN/TS 12831-1:2020). Aus der raumweisen Heizlast und der gewählten Spreizung ΔT ergibt sich der Auslegungs-Volumenstrom je Raum: V̇ = Φ / (c_w × ΔT), mit c_w ≈ 1,163 Wh/(kg·K). Der Voreinstellwert des Thermostatventils folgt aus dem kv-Wert des Ventils und dem benötigten Massenstrom (bzw. Druckverlust). Verfahren B ist seit 2022 Pflicht für BAFA-Wärmepumpen-Förderung.
Wie Wärmefinder das Formular erzeugt
- Räume mit Bauteilen erfassen → raumweise Heizlast liegt vor.
- Im Tab Heizkörper die Spreizung wählen (typisch 5 – 7 K für WP, 10 K für Bestand mit Heizkörpern).
- Im Tab Bericht das VdZ-Formular öffnen — es enthält bereits alle Werte.
- Drucken / als PDF speichern → das Formular wird druckoptimiert exportiert.
- Fachbetrieb ergänzt vor Ort den Ventil-Einstellwert je Heizkörper und unterschreibt.
Inhalt des Formulars (Wärmefinder-Ausgabe)
- Objekt-Adresse, Auftraggeber, Fachbetrieb, Datum
- Wärmeerzeuger (WP-Modell), Vorlauf- und Rücklauftemperatur, Spreizung
- Raum-Tabelle: Raum · Heizlast [W] · V̇ [l/h] · Heizkörper-/Kreis-Typ · Ventiltyp · Voreinstellung (leer, für Fachbetrieb)
- Summenzeile mit Gesamt-Volumenstrom
- Unterschriften-Zeile (Fachbetrieb + Datum)
Weitere Bezeichnungen und Suchbegriffe
Das VdZ-Formular hat mehrere gebräuchliche Namen: Bestätigung des hydraulischen Abgleichs, hydraulischer Abgleich Formular, BAFA-Nachweis PDF, ZVSHK-Formular, BEG-EM-Nachweis Wärmepumpe oder schlicht Formblatt hydraulischer Abgleich. Alle bezeichnen dasselbe Dokument, das von den ausführenden Verbänden und dem BAFA gemeinsam entwickelt wurde.
Typische Suchanfragen: „VdZ-Formular ausfüllen", „hydraulischer Abgleich Vorlage", „BAFA Formular Wärmepumpe", „Verfahren B Muster", „ZVSHK Bestätigung". Verwandte Themen sind der Energieausweis (nach GEG § 79 ff.), das iSFP-Formular (individueller Sanierungsfahrplan) und die BzA-Nummer (Bestätigung zum Antrag) des Energieberaters.
Häufige Fragen
Was ist das VdZ-Formular?
Das VdZ-Formular Bestätigung des hydraulischen Abgleichs ist ein zwischen dem Verband der Zentralheizungs- und Industrieanlagenbauer, den ausführenden Verbänden und dem BAFA abgestimmtes Standardformblatt. Es dient als Nachweis für den hydraulischen Abgleich im Rahmen der BEG-EM-Förderung.
Was ist der Unterschied zwischen Verfahren A und B?
Verfahren A basiert auf überschlägigen Heizlastwerten (W/m² nach Baualter). Verfahren B verlangt eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 und die daraus abgeleiteten Volumenströme. Für BAFA-Wärmepumpen-Förderung ist Verfahren B seit 2022 Pflicht.
Kostet das VdZ-Formular etwas?
Nein. Wärmefinder erzeugt das Formular automatisch aus der Heizlastberechnung und stellt es druckbar zur Verfügung — auch in der kostenlosen Aufbauphase 2026.
Muss ich die Ventil-Voreinstellung schon eintragen?
Nein. Das Formular listet Räume, Heizlasten und Volumenströme. Die konkrete Ventil-Voreinstellung ergibt sich aus dem Ventiltyp (kv-Wert) und dem benötigten Massenstrom vor Ort. Der Handwerker trägt sie beim Einbau ein.
Wer unterschreibt das Formular?
Der ausführende Fachbetrieb (SHK-Handwerker) unterschreibt die Ausführung. Ein von einem Energieberater signiertes Formular wird zusätzlich für die Bewilligung akzeptiert.